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Eingewöhnung eines Katzenbabys

Der Tag, an dem ein Katzenbaby in sein neues Zuhause einzieht, markiert den Beginn einer besonders spannenden und aufregenden Phase im Leben von Mensch und Samtpfote. Damit die Eingewöhnung deines schnurrenden neuen Mitbewohners gut gelingt, solltest du ein paar Grundregeln berücksichtigen.

Etwas warten lohnt sich

Viele Verhaltensweisen sind kleinen Kätzchen nicht angeboren, sondern sie müssen sie von ihrer Mutter erlernen. Dazu gehört vor allem das Sozialverhalten gegenüber anderen Katzen, aber beispielsweise auch die Benutzung des Katzenklos. Außerdem trinken die Kleinen auch noch eine ganze Weile Muttermilch, während sie sich bereits an feste Nahrung gewöhnen. Deshalb sollte ein Katzenbaby mindestens zehn, besser aber noch zwölf Wochen alt sein, wenn du es zu dir holst. Zu diesem Zeitpunkt kennt es alles Wichtige, was ein Stubentiger im Leben wissen muss, so dass du spätere Verhaltensprobleme vermeiden kannst.

Vorbereitung auf das Katzenbaby

Damit sich der kleine Tiger gleich wie zu Hause fühlen kann, solltest du bereits vor dem eigentlichen Einzug alles besorgen, was dein neuer kleiner Wohnungsgenosse benötigt. Zur Grundausstattung gehören auf jeden Fall leicht zu reinigende Näpfe und mindestens ein Katzenklo. Für Katzenkinder gibt es spezielle Toiletten mit niedrigem Rand. Um die Eingewöhnung zu erleichtern, empfiehlt es sich, zunächst das Futter und Katzenstreu zu kaufen, dass das Katzenbaby aus seinem alten Zuhause kennt. Nicht unbedingt notwendig, aber keinesfalls überflüssig sind ein kuscheliges Katzenbett und kleine Katzenspielsachen.

Einzug in das neue Zuhause

Der Trennung von der Mutter und die neue Umgebung sind für das Kätzchen aufregend und beängstigend zugleich. Deshalb sollte der Umzug möglichst ruhig gestaltet werden. Stell zunächst die Transportbox einfach auf dem Boden ab und lass das Katzenbaby selbst entscheiden, wann es herauskommen möchte. Ist die Angst erst einmal überwunden, wird es bald die neue Umgebung erkunden. Damit es sich langsam an alles gewöhnen kann, sollte es in den ersten Tagen in einem Zimmer bleiben. Wen du merkst, dass es innerlich angekommen ist, kannst du ihm nach und nach auch die anderen Räume der Wohnung zugänglich machen.

Die erste Zeit mit dem neuen Mitbewohner

Für einen guten Start ins gemeinsame Leben bedarf es Zeit und Ruhe. Das kleine Fellbündel ist noch ein Kind und sollte deshalb am Anfang möglichst nicht alleine bleiben, damit es sich nicht ängstigt. Deshalb wäre es sinnvoll, sich dafür ein paar Tage frei zu nehmen. Falls Kinder zur Familie gehören, sollte das Katzenbaby behutsam an sie gewöhnt werden, da schnelle Bewegungen und laute Stimmen anfangs noch sehr erschreckend auf es wirken können. Auch die erste Begegnung mit bereits im Haushalt vorhandenen Katzen sollte erst nach ein paar Tagen und nur unter Aufsicht erfolgen. Falls die Samtpfote einmal Freigänger werden soll, musst nichts überstürzt werden. Der erste Ausgang hat Zeit bis nach ein paar Wochen, wenn das Katzenkind in der neuen Wohnung wirklich heimisch geworden ist.

Tags:Erziehung, Katze, Kitten, Tipps