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Die richtige Ernährungsmethode für den Hund

Hundehalter streiten sich immer wieder gern darüber, welche Art der Fütterung für Hunde am geeignetsten ist. Im Folgenden nehmen wir verschiedene Ernährungsmethoden für dich unter die Lupe.

Wie gut ist Fertigfutter?

Die Vierbeiner erhalten über die fertige Ernährung die richtige Menge essentieller Nährstoffe. Auch ist das Risiko, dass dein Hund Unverträglichkeiten oder Allergien entwickelt beim Fertigfutter nicht höher als bei anderen Ernährungsmethoden. Grundsätzlich also keine schlechte Wahl, dennoch solltest du es dir nicht nehmen lassen deinen Tierarzt zuvor um eine Empfehlung zu bitten. Dieser kann den Bedarf deines Hundes ermitteln und diesen bei der Ernährungsentscheidung miteinbeziehen. Interessant ist ebenfalls, dass Bestandteile, die in fertigem Futter für Hunde vorzufinden sind, bestimmten europäischen Richtlinien entsprechen. Nach diesen Normen dürfen lediglich Bestandteile für das Fertigfutter verwendet werden, die auch Menschen verzehren könnten.

Trocken- oder Nassfutter?

Manche schwören auf das trockene, andere auf das nasse Futter. Doch welches ist gesünder? Tatsächlich gibt es keinen bedeutenden Unterschied zwischen der trockenen und der nassen Fütterungsvariante. Wenn du dich für das trockene Futter entscheidest, solltest du allerdings immer ausreichend Wasser zur Verfügung stellen, um für die notwendige Flüssigkeitsaufnahme zu sorgen. Trockenes Futter ist außerdem häufig getreidehaltiger und reicher an Kohlenhydraten als die nasse Ernährungsform.

Der Trend: Barfen

Barfen gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Die Anhänger dieser Ernährungsvariante verfolgen das Ziel ihren Hund auf natürliche Weise zu ernähren. Das heißt: Beim Barfen bekommt dein Hund Knochen, Fleisch und Innereien verschiedenster Tiere sowie Obst, Kräuter und auch Gemüse vorgesetzt. Das besondere am Barfen ist, dass das Fleisch roh verfüttert wird. Diese Form der Fütterung verzichtet auf Kohlenhydrate, da diese ein vorheriges Kochen voraussetzen. Besondere Vorteile dieser Ernährungsmethode sind, dass du frische Zutaten verwendest und deinem Hund Abwechslung bietest. Jedoch ist es ratsam, sich vor Beginn des Barfens von einem Profi beraten zu lassen.